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Golfheroes vs. Golfgott 2026 in Schmidmühlen: Ein Golfwochenende voller Emotionen, Freundschaft und unvergesslicher Momente

Golfheros beim Golf- und Landclub in Schmidmühlen mit bester Laune! Foto: Andrea Graf

Manche Turniere enden mit einer Siegerehrung. Dieses endete mit Gänsehaut, Lachern und der Gewissheit, dass Golf manchmal viel mehr ist als nur ein Sport.

Als Bernhard „Fleischi“ Fleischmann und Frank Käfer – vielen besser bekannt als der Golfgott – zur Neuauflage von Golfheroes vs. Golfgott in den Golf- und Landclub Schmidmühlen einluden, war schnell klar: Hier entsteht kein gewöhnliches Golfturnier, sondern ein Wochenende, über das noch lange gesprochen werden wird.

Schon Tage vor dem ersten Abschlag verwandelte sich der Theilberg in eine bunte Campinglandschaft. 32 Golfheroes reisten mit Wohnmobilen und Wohnwagen an und sorgten gemeinsam mit ihren Familien für eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Golf-Major, Musikfestival und großem Familientreffen lag. Spanferkel, Public Viewing der Fußball-WM, ein Plantschbecken gegen die hochsommerlichen Temperaturen und DJ Stink, der bis tief in die Nacht für beste Stimmung sorgte – die Mischung war ebenso außergewöhnlich wie gelungen.

Als am Samstag bei schweißtreibenden 38 Grad das Turnier begann, zeigte sich schnell, dass nicht nur die Spielerinnen und Spieler ins Schwitzen kamen. Auch die Golfbälle hatten offenbar ihren eigenen Kopf. Einige Drives flogen pfeilgerade über das Fairway, andere entschieden sich spontan für einen Ausflug in den Bunker oder unter schattige Bäume. Kurze Putts entwickelten sich zu kleinen Nerventests, während lange Putts plötzlich wie von Zauberhand den Weg ins Loch fanden. Der Golfgott hatte an diesem Tag offensichtlich nicht nur seinen Namen, sondern auch seinen Humor mitgebracht.

Auf den Scorekarten fanden sich am Ende Birdies zum Jubeln, solide Pars zum Durchatmen und Triple-Bogeys, über die spätestens beim gemeinsamen Abendessen herzlich gelacht werden konnte. Denn eines wurde allen schnell klar: Gewonnen hatte an diesem Wochenende vor allem die Gemeinschaft.

Auch sportlich wurden hervorragende Leistungen gezeigt. Den Bruttosieg sicherten sich Paul Cormann und Reinhold Scharl mit starken 43 Bruttopunkten. Erst ein spannendes Stechen auf Bahn 3 entschied über den Turniersieg.

In der Nettoklasse A setzten sich Thang Mang und Ditima Ngoni mit hervorragenden 54 Nettopunkten durch. Den zweiten Platz belegten Matthias Schoblocher und Alexander Endris mit 52 Punkten.

Die Nettoklasse B gewann das Duo Andreas Apfl und Christoph Pirkl mit beeindruckenden 73 Nettopunkten. Rang zwei ging an Marina Wullinger und Sebastian Wagner, die 60 Nettopunkte erspielten.

Auch die Sonderwertungen sorgten für viel Applaus. Daniela Koch gewann bei den Damen die Wertung Nearest to the Pin mit 7,30 Metern, während Paul Cormann bei den Herren mit sensationellen 0,81 Metern nahezu eine Punktlandung hinlegte. Den Longest Drive sicherten sich Sonja Koller bei den Damen und Christoph Raab bei den Herren.

Der emotionalste Moment des Wochenendes folgte jedoch erst nach dem letzten Putt. Bei der Siegerehrung führten Fleischi und der Golfgott wie gewohnt mit viel Charme und Humor durch den Abend. Fünf neue Mitglieder wurden feierlich in den Kreis der Golfheroes aufgenommen – ein besonderer Moment voller Stolz und Gemeinschaft.

Als schließlich Frank Käfer selbst völlig überraschend zum Ehrenmitglied der Golfheroes ernannt wurde, blieb kaum jemand unberührt. Die Freude war riesig, der Applaus lang und die Botschaft eindeutig: Wer Menschen mit Leidenschaft verbindet, gehört einfach dazu.

Ein Wochenende wie dieses entsteht nicht zufällig. Es lebt von Menschen, die Ideen haben, von Freundschaften, die über Jahre gewachsen sind, und von einem Club, der genau dafür den passenden Rahmen bietet. Der Golf- und Landclub Schmidmühlen steht für Offenheit, Zusammenhalt und die Bereitschaft, auch einmal neue Wege zu gehen. Ein großer Dank gilt deshalb Präsident Harald Thies, der mit seiner herzlichen Art und seiner Unterstützung dazu beiträgt, dass Veranstaltungen wie diese überhaupt möglich werden.

Am Ende blieb ein Satz, über den wohl niemand ernsthaft diskutieren wollte – weil er sich einfach richtig anfühlte:

Schmidmühlen ist vielleicht nicht nur die Heimat von Matti Schmid, den Golfheroes und dem Golfgott – sondern auch der Ort, an dem Golf am meisten Spaß macht.

Oder, wie Frank Käfer es mit einem Lächeln auf den Punkt brachte:

„So etwas gibt es nur in Schmidmühlen.“

Quelle: Golf- und Landclub Schmidmühlen / Foto: Andrea Graf

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